Heiligabend mit dem KiGoWi

Auf der Suche nach der Wahrheit

„Ja sollte den alles nicht stimmen, was Mama und Papa   mir jahrelang erzählt haben? Der Lehrer sagt, es gäbe kein Christkind.“

Verzweifelt und enttäuscht macht sich die kleine Julchen auf den Weg, um diese Frage zu klären. Sie fragt einfach Menschen auf dem Weihnachtsmarkt. Die müssten es ja wissen. Doch auch hier gibt es nur wenige Antworten, bis  eine  nette Dame Julchen  bei Seite nimmt. Sie erzählt ihr, wie das an Weihnachten vor 2000 Jahren wirklich abgelaufen ist. So, wie es in der Bibel steht. Und das wurde ihr anschaulich durch die Kinder des Wildener Kindergottesdienstes gezeigt. Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem. Maria bekommt das kleine Jesus-Baby in einem Stall. Die Hirten erfahren es zuerst. Zum Schluss bekommt Julchen noch eine Bibel von der feinen Dame geschenkt. Jetzt kann sie alles und noch viel mehr nachlesen. Das erzählten uns die Kinder im Heiligabend-Gottesdienst. Pastor Andreas Klement griff diese Geschichte in seiner Andacht nochmals auf.

Vielen Dank allen Kindern und den Mitarbeitern, die alles in wochenlanger Arbeit vorbereitet haben.

Am Ende bekamen die Kinder von ihren in diesem Jahr ausgelosten Paten ein Geschenk. Wir wünschen allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest (gehabt zu haben), dass auch darüber hinaus eine Rolle spielt.

Gottesdienst im Gefängnis Münster

Auch in diesem Jahr sind wir am 2. Advent mit insgesamt 26 Leuten aus unserer Gemeinde für die Siegerländer Gefangenenmission (SGM) ins Gefängnis nach Münster gefahren. Dort haben wir wieder einen Gottesdienst gestaltet, um den Gefangenen von Gottes Liebe und der frohen Botschaft von Jesus Christus zu erzählen. Für die Gefangenen ist dies eine willkommene Abwechslung in ihrem tristen Alltag, und wir hoffen, dass viele auch über den Glauben neu ins Nachdenken kommen.
Nachdem wir um 07:30 Uhr aufgebrochen sind, begrüßte uns dann gegen 09:30 Uhr erstmals der evangelische Gefängnispfarrer, Herr Höltershinken. Dieser hat Anfang dieses Jahres das Amt von Pfarrer Wever übernnommen. Zu unserer Überraschung kamen fast 50 Insassen, um den Gottesdienst zu erleben. Dies lag auch daran, dass seitens der Gefängnisleitung keine gesonderten Genehmigung für evangelische oder katholische Gefangenen mehr ausgestellt werden mussten.
Frank Heinrich verdeutlichte in seiner Predigt, dass Jesus Christus das größte Geschenk für uns an Weihnachten ist. Es ging dabei auch um Freiheit, die uns Jesus schenkt, wenn wir uns für ihn entscheiden. Diese hängt dann oft nicht von Äußerlichkeiten ab, sondern davon dass er uns von anderen Dingen, die uns gefangen halten, befreien will.
Nach dem Gottesdienst konnten wir auch noch mit vielen Gefangenen ins Gespräch kommen.
Später sind wir  noch über den Weihnachtsmarkt in Münster gelaufen. Wir danken Gott, dass alle wieder wohl behütet zuhause angekommen sind und wir bitten für die Gefangenen, dass Jesus etwas in ihren Herzen bewegt.

7. Wildener Weihnachtsmarkt

Als einen vollen Erfolg können wir den Weihnachtsmarkt am 30. November in Wilden bezeichnen. Das Organisations-Team mit den vielen Helfern hat wieder einen wunderschönen, kleinen aber sehr feinen Weihnachtsmarkt hergerichtet. Nach dem Gottesdienst konnten die ersten wohlriechenden Leckereien wahrgenommen werden. Nach und nach füllte sich der Parkplatz zwischen den einzelnen Ständen. Von Bratwurst über Mandeln bis hin zu Wabenhonig gab es so mancherlei zu erwerben. Auch der Glühwein bei recht frischen Temperaturen wurde nicht verachtet. Unser Metalverarbeitungsspezialist, Herbert Spies, hatte für den Weihnachtsmarkt einen sehr großen und mehrere kleinere Freiluftöfen hergestellt, so dass sich die Besucher immer wieder aufwärmen konnten.

Sogar einige Besucher aus dem Rheinland, die auf der Durchreise mal eben über unseren Weihnachtsmarkt gelaufen sind, konnten wir begrüßen.

Vielen Dank an dieser Stelle allen Helfern, die bei der Vorbereitung, beim Auf- und Abbau oder während des Weihnachtsmarktes an den einzelnen Ständen geholfen haben. Wir wünschen noch eine besinnliche Adventszeit und frohe, gesegnete Weihnachten.

Open Air Campaigner

Am Sonntag, 9. November  fand im Dorfgemeinschaftshaus in Wilden der Missionstag der Open Air Campaigner (OAC) statt. Die Arbeit der Missionare wurde vorgestellt, z. B. am Plattensee in Ungarn. Und aus Ungarn kam auch ein Baptistenpastor, der die Prredigt hielt. Ein gemeinsames Mittagessen folgte, bevor nachmittags weitere Missionare über ihre Arbeit bei OAC berichteten.

Erntedankfest

Am 22. Oktober 2014 war das Erntedankfest. Und das haben wir im Gottesdienst gefeiert. Dank und Lob, das konnten wir Gott unserem Herrn, dem Schöpfer aller Dinge, bringen. Zwei Anspiele von den Kindern unseres Kindergottesdienstes, ein Quiz für die Erwachsenen und Kinder sowie  die Predigt waren Bestandteile des Gottesdienstes. Und, wie schon oft, wurde auch dieses Mal ein Gabentisch zusammengetragen. Viele Lebensmittel wurden für die Studenten der Theologischen Hochschule in Ewersbach gesammelt. Die Gaben kamen mittlerweile dort an. Dafür haben sich die Studenten per Postkarte bei uns bedankt.

Gemeindefest Rückblick

Gleichnisse und Wunder
…war das Thema des diesjährigen Gemeindefestes, das aus „wettertechnischen“ Gründen leider nicht „In der Dell“ stattfinden konnte. Aber im Gemeindehaus ist’s ja auch schön.
Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Der barmherzige Samariter“, dessen Geschichte von den Kindern in einem Theaterstück gezeigt wurde. Andreas fragte in seiner Predigt, wer schon mal in einer ähnlichen Situati- on war wie der Überfallene und Hilfe brauchte oder ob wir Menschen kennen, die Hilfe brauchen und forderte auf, sich den barmherzigen Samariter als Vorbild zu nehmen.
Zum Mittagessen gab es Wurst vom Grill und viele verschiedene Salate. Ein guter Nachtisch durfte natürlich auch nicht fehlen. Nach dem Essen teilte Tabea die Gruppen für die Spiele ein und erklärte ein paar Dinge zum Ablauf. Die neun Spiele, die alle mit Gleichnis- sen oder Wundern Jesu zu tun hatten, waren über das komplette Gemein- dehaus verteilt. Im kleinen Saal oben mussten „gelähmte“ Playmobil-Figuren mithilfe einer Trage durch ein Loch im Dach in ein Haus herabgelassen werden. Im großen Saal ging es aus- schließlich um Verletzte, die verbunden oder getragen werden mussten. In einem Quiz galt es, sein Bibelwissen unter Beweis zu stellen. Neben Papierzettel zu einer möglichst langen Schlange zerreißen und Schokokussessen – ohne die Hände benutzen zu dürfen – musste die Getreidesaat eines Bauern von Mais, Erbsen und Sonnenblumenkernen befreit werden. Die meiste Begeisterung machten jedoch die Spiele hinter dem Haus. In einer Wasserbahn musste ein Boot nur durch „Sturm“-Pusten angetrieben werden und, durch viel Pumpen, sogar eine Schleuse durchfahren. Im letzten Spiel mussten Weintrauben (Wasserbomben) mithilfe einer Säge geerntet werden. Diese wurden dann mit einem Tuch aufgefangen und durften nicht zerplatzen.
Nach den Spielen gab es wie jedes Jahr Kaffee und Kuchen und natür- lich die Siegerehrung. Erster wurden die „Willies“ mit Wilfried Heller an der Spitze.

Gemeindefreizeit

Am Wochenende vom 19. – 21. September 2014 hatten wir seit längerer Zeit wieder eine Gemeindefreizeit. Am Freitagabend sind wir mit ca. 70 Leuten samt Kindern nach Xanten angereist und haben uns in der sehr schönen Jugendherberge an der „Südsee“ einquartiert. Das Motto der Freizeit: „Gemeinschaft“.

Gemeinschaftlich, zumindest in größeren Gruppen, haben wir viele Aktivitäten erlebt. Darunter eine Stadtführung, die Besichtigung des Archäologischen Gartens in Xanten oder auch eine Kanutour und Wasserskifahren auf der „Südsee“. Letzteres eher für die jüngeren Teilnehmer, zu denen sich in diesem Fall auch unser Pastor, bekanntlich ein Hobbykanute, zählte.

An den drei Tagen wurde zusammen  viel gesungen, gebetet, und eine gemeinsame Bibelarbeit fand statt. Gott hat uns in dieser Zeit bewahrt und gesegnet. Letzteres auch was das Wetter betraf. Trotz ein paar Schauern und sogar einem Gewitter, war doch überwiegen und immer wieder die Sonne bei insgesamt warmem Septemberwetter am Himmel zu sehen.

Grillfest im Frauenkreis

Nach anfänglichen Terminproblemen konnten wir als Frauenkreis doch noch am 08.09. das traditionelle Grillfest feiern. Es war ein sonniger, warmer Nachmittag, Gunther war wieder der bewährte Grillmeister, Würstchen, Salate und Nachtisch alles bestens. Als Gast hatten wir eine berühmte Person aus dem 17. Jahrhundert eingeladen: Paul Gerhardt. Er ist wohl der berühmteste geistliche Liederdichter. Er berichtete über sein meist sehr hartes Leben. Mit 14 Jahren war er schon Vollwaise. Dann schloss sich der 30-jährige Krieg an. Drei Kinder starben und nach nur dreizehn Ehejahren auch seine Frau. Oft hatte die Familie nicht einen Groschen, um Lebensmittel zu kaufen. Wie ein Mann, der das alles durchlebt hat, dennoch solche Kleinode des Vertrauens und des Gotteslobes dichten konnte: das ist zum Staunen! Die 18 Strophen des Liedes „Ich singe dir mit Herz und Mund“ haben wir zwischen den einzelnen Lebensstationen teils gesungen, teils gelesen. Zwei Ratespiele und eine lustige Vorlesung rundeten den Abend ab.