Schon 1875 wurde unsere Gemeinde in den Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland aufgenommen. Zum Start waren 34 Brüder und Schwestern die ersten Mitglieder.  Die Gemeinde entstand aus Treffen in Privathäusern, die zum Bibelstudium und als Erbauungsstunden dienten. 1897 wurde dann in Unterwilden ein Vereinshaus gebaut, welches als Versammlungsstätte bis zum Jahre 1975 diente.

Schon früh wandte man die Aufmerksamkeit den Kindern zu, und so lag ein Schwerpunkt in der Kinderarbeit. Die Kinder besuchten zunächst die Sonntagschule. Jungschar- und Jugendarbeit kamen dann im Laufe der Jahre hinzu.  Den Kindern und Jugendlichen Jesus und seine Gemeinde nahe zu bringen ist bis heute einer der Schwerpunkte unserer Arbeit. Aus der Sonntagschule wurde der Kindergottesdienst, die Jugendarbeit wird heute modern mit Namen wie „flashpoint“ oder „open house“ bezeichnet.

1975 wurde mit viel Eigenleistung das alte Vereinshaus abgerissen und ein neues, um einiges größeres, Gemeindehaus gebaut. Aber auch diese Räume reichten nicht aus. So kam es, dass bis zur Mitte der 1990er Jahre eine Anbau geplant und in die Tat umgesetzt wurde.

Viele Jahre hatte die Gemeinde einen Gemischten- und einen Männerchor. Diese Arbeit wurde vor einigen Jahren aufgegeben. Heute bringen sich viele verschiedene Musiker ein, die den Gottesdienst musikalisch gestalten. Singteams oder auch eine Band aus dem Jugendkreis gehören dazu. Eine Mischung aus alt bekannten Liedern bis hin zu modernerem Lobpreis dienen heute dazu, Gott in musikalischer Weise zu loben und anzubeten.

Die Arbeit in den Gruppen ist weit gefächert: Von der Kinderarbeit, über Teen- und Jugendarbeit über Treffen mit jungen und älteren Erwachsenen, z. B. beim Sport oder beim Frauentreff, bis hin zu der Seniorenarbeit zeichnen die Gemeinde aus. Darüber hinaus möchten wir auch Kontakt zu anderen Christen im Dorf pflegen und bei besonderen Anlässen mit ihnen gemeinsame Aktionen gestalten. Dazu sind wir auch der Evangelischen Allianz angeschlossen.

Zu unserem Gemeindezentrum zählt seit einigen Jahren auch der alte Bahnhof in Wilden, der  – wieder durch viel Eigenleistung –  saniert und renoviert wurde, so dass er mittlerweile als Pastorenhaus dient.