Open Doors Jugendabend

Rückblick, Freitag, 31. März 2017, 19:30 Uhr

SHOCKWAVE – Gebet für Indien

Unglaublicher Glaube…

Ein gewöhnlicher Abend in Indien. Das ganze Dorf ist versammelt. Der Pastor hat sie zusammengerufen. Er möchte ihnen etwas zeigen: ein Film über Jesus. Er wagt es, obwohl ihm schon oft mit schlimmen Konsequenzen gedroht worden ist. Aber er lässt sich nicht einschüchtern und bezeugt weiterhin Jesus. Als der Pastor abends mit seiner Familie nach Hause kommt, steht ihr Haus in Flammen. – Eine Geschichte, die uns sprachlos macht. Zustände, die wir vielleicht aus Syrien kennen. Ein Leben, das wir uns nicht wünschen würden.

Aber diese Erzählung ist nicht erfunden, sondern gehört zum täglichen Leben indischer Christen dazu. Sie leben in ständiger Angst vor Angriffen auf ihre Familien, leiden sichtbar unter der Verfolgung und Benachteiligung der Jesusanhänger und wissen nicht, wie sicher ihre Zukunft ist. Aber trotzdem glauben sie an Gott und stehen dazu. Sie bekennen Ihn mehr und deutlicher, als wir es uns im Schutzumschlag „Westen“ trauen würden. Ist das nicht beeindruckend? Wir können davon lernen!

Abends am 31.3. trafen wir uns, ungefähr 20 Interessierte, in unserem FeG-Gemeindehaus in Wilden, um mehr über unsere Glaubensgeschwister in Indien zu erfahren und besonders für sie zu beten. Mit einem kurzen Input von Hannah Naomi über Gottes Wirken durch uns in dieser Welt begannen wir. Uns ist nochmal neu bewusst geworden, wie wichtig es ist, uns auf Gott auszurichten, seine Perspektive der Dinge einzunehmen zu versuchen und somit mit offenen Augen, immer bereit, für Gottes Reich zu arbeiten, durch’s Leben zu gehen. Im folgenden Anbetungsteil verherrlichten wir Gott, unseren Schöpfer. Uns auf Ihn zu fokussieren und Ihn zu loben, soll uns immer wieder wichtig werden – auch wenn uns solche Nachrichten eher betrüben als in Lobpreis Stimmung versetzen. Lea, begeistert von Indien, hat uns berichtet und erzählt, welche Erfahrungen sie selbst gemacht hat und was OpenDoors als Initiator des Konzepts „Shockwave“ an Info-Material zur Verfügung gestellt hatte (Videos, persönliche Geschichten u.a.). Wir bekamen genug Eindrücke, um anschließend ins Gebet zu gehen. In kleinen Gruppen brachten wir unsere Anliegen und Bitten, unseren Dank und Lob vor Gott. Gebet kann verändern und bewirken; daran glauben wir, und deshalb war der Abend so bedeutsam für uns.

Zum Schluss war noch Raum und Zeit für vertiefende Gespräche und Austausch – bei leckeren, indischen Snacks.

Ein schöner, prägender und intensiver Abend! GOTT sei Dank.

Lea Steins & Hannah Naomi Moos